Wirtschaftsgedanken zum Sonntag...
Taipan: Das Vertrauen schrumpft weiter. "Die Geschichten um das bankrotte Brokerhaus MF Global werden von Tag zu Tag düsterer. Nicht nur gingen Kundengelder in Höhe von 600 Mio. US-Dollar „verloren“, es wurden auch faule Checks in Millionenhöhe herausgegeben."
Rott & Meyer: Die Metallwoche. Fallgruben und vermientes Gelände. "Während sich die Überschuldungskrise ausweitet und mit den Turbulenzen in Italien einen weiteren Höhepunkt erreicht, liegen nun alle Hoffnung auf der EZB. Wer sonst vermag noch etwas auszurichten? Zugleich steigen auch die Preise der Edelmetalle weiter an, wohl ahnend, dass etwas Großes kommen könne: Großes Geld oder großer Ärger."
Querschüsse: Chart des Tages - Europäischer Industrieoutput. "Das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaft liefert mit der bereits aktualisierten Datenbank für September 2011 zur Industrieproduktion der Mitgliedstaaten der Eurozone wieder einen sehenswerten Beleg für die fundamentale Fehlentwicklung der unter dem Euro versammelten Länder. Schon zu Beginn der Währungsunion lag die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Länder viel zu stark auseinander und die Divergenz verstärkte sich im Laufe der Jahre immer weiter."
Investors Inside: USA - Das Rom des 21. Jahrhunderts? "Ich bin bestimmt kein Verschwörungstheoretiker und betrachte das Treiben solcher Leute die wirklich alles sofort in Richtung Verschwörung umdeuten mit amüsiertem Schmunzeln. Aber im Moment kann ich nicht umhin zu vermuten, dass es in den USA Kräfte gibt, die ein Interesse daran haben die Krise in Europa am Köcheln zu halten. Und deshalb möchte ich mit Ihnen mal meine persönliche weltpolitische Sicht zum Thema teilen."
Blicklog: Bundestag debattierte in einer anderen Welt über Finanzmarktregulierung und Ratingagenturen. "Am Freitag befasste sich der Bundestag mit Finanzmarktregulierung in einer Debatte, die keine Schlagzeilen produzierte. In einem Antrag der Regierungsfraktionen lobte sich die Regierung vor allem selbst “effektive Regulierung der Finanzmärkte nach der Finanzkrise” und zieht in dem Antrag eine positive Bilanz der bisherigen Regulierung."
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13. November 2011
Sammelsurium
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Euro,
Rating-Agenturen,
Regulierung,
USA,
Vertrauen
26. Oktober 2011
Ein Blick hinter die Kulissen...
Es ist nicht alles so, wie es scheint...
Taipan: Insider-Info aus dem chinesischen Solarsektor. "Laut einem Gerücht soll die chinesische Regierung hinter verschlossenen Türen entschieden haben, die eigene Solarbranche komplett umzustrukturieren. Was im Westen kaum jemand weiß: Es gibt in China rund 600 Solarpoduzenten."
Querschüsse: Die ständige Mär vom deutschen Konsumboom. "Manche Legenden werden immer wieder neu aufgefrischt, so heute bei SPON: “Deutsche kaufen gegen die Krise an”, bezugnehmend auf den Anstieg des Gfk-Konsumklimaindex von +0,1 Punkten auf 5,3 Indexpunkte für November 2011. Beim Gfk-Konsumklimaindex handelt es sich um einen Stimmungsindikator der Verbraucher, ermittelt bei einer Umfrage bei 2000 Konsumenten. Schon anhand dieses Umstandes ist fragwürdig, ob ein Stimmungsindikator (Meinungsbekundung) überhaupt solche Interpretationen zulässt."
Ökonomenstimme: Ein Europa ohne Euro und EU. "Ein Zusammenbruch des Euro und sogar der EU wäre nicht das Ende Europas. Die Länder würden sich schnell auf neue Vereinbarungen einigen und entsprechende Verträge schliessen. Ein Zusammenschluss Europas unter Verwendung solch flexibler, sich überlappender Verträge auf funktionaler Ebene wäre wünschenswert."
Die Börsenblogger: Finanztransaktionssteuer bringt nichts... Commerzbank-Vorstand Markus Beumer meint: Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer wird die Spekulation nicht eindämmen. Um Spekulationen sinnvoll einzudämmen, hält Beumer eine Regulierung der Hedge-Fonds für wirkungsvoller.
Taipan: Insider-Info aus dem chinesischen Solarsektor. "Laut einem Gerücht soll die chinesische Regierung hinter verschlossenen Türen entschieden haben, die eigene Solarbranche komplett umzustrukturieren. Was im Westen kaum jemand weiß: Es gibt in China rund 600 Solarpoduzenten."
Querschüsse: Die ständige Mär vom deutschen Konsumboom. "Manche Legenden werden immer wieder neu aufgefrischt, so heute bei SPON: “Deutsche kaufen gegen die Krise an”, bezugnehmend auf den Anstieg des Gfk-Konsumklimaindex von +0,1 Punkten auf 5,3 Indexpunkte für November 2011. Beim Gfk-Konsumklimaindex handelt es sich um einen Stimmungsindikator der Verbraucher, ermittelt bei einer Umfrage bei 2000 Konsumenten. Schon anhand dieses Umstandes ist fragwürdig, ob ein Stimmungsindikator (Meinungsbekundung) überhaupt solche Interpretationen zulässt."
Ökonomenstimme: Ein Europa ohne Euro und EU. "Ein Zusammenbruch des Euro und sogar der EU wäre nicht das Ende Europas. Die Länder würden sich schnell auf neue Vereinbarungen einigen und entsprechende Verträge schliessen. Ein Zusammenschluss Europas unter Verwendung solch flexibler, sich überlappender Verträge auf funktionaler Ebene wäre wünschenswert."
Die Börsenblogger: Finanztransaktionssteuer bringt nichts... Commerzbank-Vorstand Markus Beumer meint: Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer wird die Spekulation nicht eindämmen. Um Spekulationen sinnvoll einzudämmen, hält Beumer eine Regulierung der Hedge-Fonds für wirkungsvoller.
12. Oktober 2011
Sammelsurium
Taipan: Springen Sie jetzt nicht ab! "Die US-amerikanische Regierung zieht in Erwägung, ein pharmazeutisches "Fort Knox" zu errichten, und zwar einen riesigen Lagerbestand an wichtigen Krebsmedikamenten. Und wenn die Regierung dieses Vorhaben wirklich in die Tat umsetzt, wird es bei den Pharmakonzernen so richtig rund gehen. Sie nennen es ein pharmazeutisches "Fort Knox", wir nennen es eine Investment-Chance."
BlickLog: Opportunismus und fehlerhafte Anreize im Alltag der Ökonomi.e Der Beitrag diskutiert einen kurzen Comic-Strip, der demonstriert, wie Opportunismus und fehlerhafte Anreize in der Praxis wirken und daneben ein Beispiel für angewandte Spieltheorie ist.
Investors Inside: Phoenix Solar reißt Solarwerte nach unten. "Mit den heute veröffentlichten Zahlen zum abgelaufenen Quartal hat sich das Bild nicht nur bei der Phoenix Solar Aktie noch einmal deutlich ein getrübt. Die Phoenix Solar Aktie muss deutliche zweistellige Abschläge hinnehmen und notiert auf einem Allzeit-Tief bei knapp 6 Euro. Auf diesem Kursniveau allerdings könnte die Aktie, aus charttechnischer Betrachtung, für spekulativ orientierte Anleger, eine der interessantesten Rebound-Kandidaten im deutschen Solarsektor sein."
Rott & Meyer: Wie leer ist Fort Knox? Eine Dokumentation. "Es ranken sich viele Gerüchte um Amerikas größte Goldlagerstätte Fort Knox. Seit Jahrzehnten gab es keine Bestandsaufnahme der Goldschätze – aus Kostengründen, wurde immer wieder gesagt. Das nährt Zweifel, ob das offiziell angegebene Gold überhaupt noch vorhanden ist."
Ökonomenstimme: Macht der Euro süchtig? "In der Debatte um die Eurokrise ist viel von Marktversagen die Rede. Es wird unterstellt, die Politik wäre in der Lage, das Marktversagen zu beheben. Das hat sie nicht geschafft. Jetzt ist noch ein schwerwiegendes Politikversagen aufgetreten."
BlickLog: Opportunismus und fehlerhafte Anreize im Alltag der Ökonomi.e Der Beitrag diskutiert einen kurzen Comic-Strip, der demonstriert, wie Opportunismus und fehlerhafte Anreize in der Praxis wirken und daneben ein Beispiel für angewandte Spieltheorie ist.
Investors Inside: Phoenix Solar reißt Solarwerte nach unten. "Mit den heute veröffentlichten Zahlen zum abgelaufenen Quartal hat sich das Bild nicht nur bei der Phoenix Solar Aktie noch einmal deutlich ein getrübt. Die Phoenix Solar Aktie muss deutliche zweistellige Abschläge hinnehmen und notiert auf einem Allzeit-Tief bei knapp 6 Euro. Auf diesem Kursniveau allerdings könnte die Aktie, aus charttechnischer Betrachtung, für spekulativ orientierte Anleger, eine der interessantesten Rebound-Kandidaten im deutschen Solarsektor sein."
Rott & Meyer: Wie leer ist Fort Knox? Eine Dokumentation. "Es ranken sich viele Gerüchte um Amerikas größte Goldlagerstätte Fort Knox. Seit Jahrzehnten gab es keine Bestandsaufnahme der Goldschätze – aus Kostengründen, wurde immer wieder gesagt. Das nährt Zweifel, ob das offiziell angegebene Gold überhaupt noch vorhanden ist."
Ökonomenstimme: Macht der Euro süchtig? "In der Debatte um die Eurokrise ist viel von Marktversagen die Rede. Es wird unterstellt, die Politik wäre in der Lage, das Marktversagen zu beheben. Das hat sie nicht geschafft. Jetzt ist noch ein schwerwiegendes Politikversagen aufgetreten."
9. September 2011
Der Schweizer Franken und der Euro
Taipan: Die Schweizerische Nationalbank dreht am Rad. "Die Schweizer haben ihre Währung nach oben gedeckelt, was man durchaus als Koppelung verstehen kann. Mit ihrer Entscheidung hat die Schweizerische Nationalbank einen der letzten sicheren Häfen vom Markt genommen."
Kantoos Economics: Stell dir vor es ist Währungskrieg... "Die Schweizer haben es geschafft, durch die bloße Ankündigung ihrer Zentralbank den Kurs ihrer Währung auf 1,20 Euro zu heben. Was die Schweizer uns zeigen ist, dass Geldpolitik durch das Setzen von Erwartungen höchst effektiv ist."
Rott & Meyer: Schweizer werfen sich der EZB in die Arme. "Der Schweizer Franken wird nicht mehr stärker als 1,20 Euro. Statt sicherer Hafen nun ein Teil der europäischen Esperanto-Währung? Ein Interview mit Hannes Zipfel, Vorstand und Chefökonom der VSP Financial Services AG."
Best Börsen Blog: Die Schweiz ist nicht mehr neutral "Die Alpenrepublik ist basisdemokratisch und wehrhaft und war stets stolz auf seine Neutralität. Doch vor Verwerfungen an den Finanzmärkten schützen auch die höchsten Berge nicht."
Kantoos Economics: Stell dir vor es ist Währungskrieg... "Die Schweizer haben es geschafft, durch die bloße Ankündigung ihrer Zentralbank den Kurs ihrer Währung auf 1,20 Euro zu heben. Was die Schweizer uns zeigen ist, dass Geldpolitik durch das Setzen von Erwartungen höchst effektiv ist."
Rott & Meyer: Schweizer werfen sich der EZB in die Arme. "Der Schweizer Franken wird nicht mehr stärker als 1,20 Euro. Statt sicherer Hafen nun ein Teil der europäischen Esperanto-Währung? Ein Interview mit Hannes Zipfel, Vorstand und Chefökonom der VSP Financial Services AG."
Best Börsen Blog: Die Schweiz ist nicht mehr neutral "Die Alpenrepublik ist basisdemokratisch und wehrhaft und war stets stolz auf seine Neutralität. Doch vor Verwerfungen an den Finanzmärkten schützen auch die höchsten Berge nicht."
15. Juli 2011
(Staats)Anleihen & Co.
Die Börsenblogger: Bundesschatzbrief-Erfinder glaubt nicht mehr an die eigenen Wertpapiere
Best Börsen Blog meint: Jetzt helfen nur noch Euro-Bonds
Taipan rät: Beobachten Sie den Bond-Markt genau!
Ulrich Kater: Die USA sind nicht Griechenland
Joe Traders Börsentagebuch
Best Börsen Blog meint: Jetzt helfen nur noch Euro-Bonds
Taipan rät: Beobachten Sie den Bond-Markt genau!
Ulrich Kater: Die USA sind nicht Griechenland
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9. Juni 2011
Nokia ein Kauf?
Investorinside erläutert, weshalb man Nokia nach der Gewinnwarnung bald kaufen sollte
Stanford-Prof. Christina Romer denkt über die europäische Schuldenkrise nach
Gauti Eggertson (Fed New York) vergleicht die aktuelle makroökonomische Lage mit 1937
Justice Litle schreibt über den Bau chinesischer Geisterstädte
Ökonomenstimme stellt 10 fiskalpolitische Regeln zur Rettung des Euros auf
Stanford-Prof. Christina Romer denkt über die europäische Schuldenkrise nach
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Ökonomenstimme stellt 10 fiskalpolitische Regeln zur Rettung des Euros auf
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2. Juni 2011
Political Business Cycles & Animal Spirits
Paul Krugman schreibt über die überraschende Stärke des Euros
Daniel Wilhelmi schreibt über den Effekt von Political Business Cycles auf die Börse
ZEIT Online rezensiert ‚Animal Spirits‘ von George Akerlof und Robert Shiller
Geldanlage-Report über eine neue Finanzkrise wegen Griechenland
Christina Romer kommentiert die Auf- und Abwertung des US-Dollars
Daniel Wilhelmi schreibt über den Effekt von Political Business Cycles auf die Börse
ZEIT Online rezensiert ‚Animal Spirits‘ von George Akerlof und Robert Shiller
Geldanlage-Report über eine neue Finanzkrise wegen Griechenland
Christina Romer kommentiert die Auf- und Abwertung des US-Dollars
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